Pinterest für Kunstlehrer/-innen

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Als Lehrer und Fortbildner für Computer und Internet im Unterricht bin ich “unterwegs” bei facebook, Twitter… und neuerdings auch bei www.Pinterest.com. Kurzgesagt ist das eine Online Pinnwand, wo alle Mitglieder Fotos zeigen, nach Themenbereichen – mehr oder weniger – geordnet. Für mich als Kunstlehrer interessant sind natürlich “Pinnwände” wie “Kunstunterricht”, “Kunst Grundschule” usw. Dort findet man unglaublich viele Fotos von Objekten, Unterrichts- und Bastel-/Malergebnissen und wieder Links zu anderen Seiten mit noch mehr Anleitungen…. Auch Themen, die wir als Kunstlehrer schon lange kennen, tauchen hier wieder – manchmal neu interpretiert – auf. Diese werden dann in mein methodisch-didaktisches Konzept eingebunden – denn KunstUNTERRICHT ist ja mehr als eine “Bastelstunde”…. Zwinkerndes Smiley

Über mich…ein kurzer Hinweis…

Ich bin als Lehrer auch Kunsterzieher. Sie werden hier in diesem Blog aber vor allem Texte finden, die nicht in fachdidaktischer Sprache verfasst sind. Die Texte und Bilder hier richten sich an alle Interessierten und sollten auch von Kindern verstanden werden werden.

Dotpainting

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Auch wieder eine bekannte Idee, neu inspiriert durch Pinterest…Dotpainting (= Punktmalerei). Das lässt sich sehr gut mit der alten Kunst der australischen Ureinwohner, der Aborigines verbinden, kann aber auch für sich alleine stehen. Wir arbeiteten mit Wattestäbchen statt mit Pinseln und benutzten sogar Deckfarben aus dem Malkasten auf farbigem (hellem) Papier. Das geht, wenn man die Farben mit wenig Wasser anrührt. Hellblau auf dunklem Papier ist aber kaum zu sehen. Man muss das ausprobieren. Deckweiß ist auch erlaubt und Mischen damit sowieso. Die “Ausmal”vorlagen habe ich über die Pinterest-Seite bei http://www.lernbasar.de/dot-painting-chamaeleon.php 

Durch das Ausschneiden der Wattestäbchen-Bilder und dem Aufkleben auf andersfarbigen Papier sehen die Bilder noch schöner aus.

Wurm aus der Schachtel

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In unserem bevorzugten Bastelmaterial-Verlag gibt es für wenig Geld fertige Pappschachteln, etwas größer als Streichholzschachteln. Aus Tonpapier (mit Lineal, Bleistift und Schere – messen, zeichnen) ist schnell eine Hexentreppe gebastelt und mit Wackelaugen versehen. Nimmt man als Maß für die Hexentreppe eine Länge von einer Din-A-4-Seite, kann man sie etwas in die Schachtel quetschen und diese schließen. Öffnet man sie, kommt der “Wurm” rausgesprungen….

Pustebilder mit Wackelaugen

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image “Pustebilder” – das kennt man. Im Deckfarbenkasten werden die Farben wässrig angerührt, auf das Papier getropft und mit einem Trinkhalm “verpustet”.

So entstehen sehr kleinteilige Strukturen. Die können gedeutet werden, das heißt, man kann darin Tiere oder Pflanzen erkennen. Mit aufgeklebten Wackelaugen geht das noch besser. (Eine wiedergefundene Idee aus “Pinterest”).

Farbverlauf und Malkasten kennen lernen

image Farbverlauf – DIN-A-3-Blatt Malpapier mehrfach gefaltet, so dass Felder entstehen. Von oben nach unten wird die gleiche Farbe mit immer mehr Wasser benutzt, so entstehen Helligkeitsabstufungen.

Zwischenbilanz

Seit dem letzten Eintrag ist – leider – ein ganzes Jahr vergangen. Die Routinen, die ich in der letzten Kunst-Klasse hatte, habe ich mit der neuen 4. Klasse noch nicht erarbeitet. Und somit habe ich es kaum geschafft, die Arbeiten zu dokumentieren und die Bilder und Kurzbeschreibungen hier darzustellen. Daher gibt es einen Kurzüberblick nun, gegen Ende des Schuljahres. Mit guten Vorsätzen für das neue Schuljahr.

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